Holz lagern leicht gemacht in einer traditionellen Scheitholz-Miete - holzscheite, holz, scheitholz

Bau einer Holzmiete
Bau Anleitung einer Holzmiete zum Trocknen und Lagern
von Brennholz und viele Infos über Holz und Heizen
Bauanleitung einer Scheitholz-Miete | Holz traditionell Lagern

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Bauanleitung in verschiedenen Sprachen

Die Bauanleitung einer Holzmiete gibt es hier auch in verschiedenen Sprachen. In naher Zukunft kommen weitere Übersetzungen hinzu.

Anleitung auf deutsch     Anleitung auf englisch     Anleitung auf russisch     Anleitung auf spanisch



Bauanleitung einer Holzmiete in Deutsch

1. Unterlage und Durchmesser

Als erstes legt man eine Folie auf den Boden die etwas grösser ist als der gewünschte Durchmesser der Holzmiete. Anschließend mißt man sich die Mitte der Folie aus und steckt einen Schraubenzieher durch die Folie in den Boden. An diesem binden Sie einen Strick oder ein Seil. Nun übertragen Sie mit einer Schmiege den gewünschten Radius der Miete auf den Strick oder das Seil, und binden an dessen Ende einen Foliestift (Edding). Laufen Sie einmal um die Mitte herum und malen mit gespanntem Strick einen Kreis auf die Folie. Achten Sie darauf das die Folie schön glatt liegt. Die Holz-Miete soll ja am Ende auch schön rund werden! Damit sich auf der Folie kein Wasser sammeln kann, sticht man mit einem alten Messer im Abstand von ca. 20cm Löcher hinein.


2. Gelände ausgleichen

Suchen Sie sich nicht so dicke Holzscheite und legen diese auf die aufgemalte Linie (Quer zum Mittelpunkt). Das ist die Auflage des äußeren Ringes. Beginnen Sie nun zu stapeln, mit dem äußeren Ende auf die quer liegenden Holzscheite. Die Konstruktion sollte sich wegen der Statik etwas nach innen neigen. Das gleiche noch einmal für den inneren Ring. Versuchen Sie dabei das Gelände auszugleichen.


3. Aufstapeln und vollwerfen

Beim aufstapeln des äußeren Ringes müssen die Holzscheite etwas überstehen. Nach einem halben Meter schauen Sie von weitem, und schlagen mit der Rückseite der Spaltaxt die überstehenden Holzscheite ein. So das eine schöne glatte Wand entsteht. Nach oben hin sollte sich die Miete leicht nach innen neigen damit das Bauwerk nicht einstürzt. Den entstehenden Hohlraum in der Mitte werfen Sie mit gehacktem Scheitholz voll. Um genügend Holz zu spalten benutzen Sie einen Holzspalter oder wer wie ich die Handarbeit bevorzugt eine Spaltaxt. Die unter der Miete herausragende Folie können Sie mit einem Cuttermesser bündig abschneiden.


4. Dach aus Holz

Wenn Sie die gewünschte Höhe erreicht haben werfen Sie die Mitte so voll, daß sich ein Haufen auftürmt. Suchen Sie für den Dachüberstand etwas längere Holzscheite und lassen diese ca. 10cm überstehen. Die Neigung des Daches sollte nicht so steil sein. Legen Sie nun die Scheite als Holzschindel bis zur Spitze auf. Das Wasser kann so gut ablaufen, und nun sollte das Holz mindestens zwei Jahre lagern.

Damit nix passieren kann, bauen Sie sich ein schönes stabiles Gerüst drumrum.


5. Freude und Bewunderung

Nachdem nun das Holzkunstwerk vollbracht ist, spüren Sie innere Freude und Zufriedenheit. Die Bewunderung von interessierten Mitmenschen macht selbstbewußt und steigert das Ego ungemein. Wer nichts verspürt sollte keine zweite Holzmiete bauen.


6. Technische Daten

Unsere fertige Holz-Miete, in manchen Regionen auch als Holzfinne bekannt, hat ein Volumen von 13,38 m³ und errechnet sich aus dem Rauminhalt eines Kegelstumpf und eines Kreiskegel. Der Kegelstumpf hat einen Durchmesser unten 3,00 m oben 2,86 m und einer Höhe von 1,60 m. Das Dach als Kreiskegel hat einen Durchmesser von 3,00 m und einer Höhe von 1,10 m. Mit der Software ' Formel XXL ' kann man die Berechnung komfortabel durchführen.


7. Abbau der Holzmiete

Wenn man die Scheitholz-Miete nach ca. 2 Jahren zum heizen benötigt, fängt man am besten auf der Rückseite an. Dadurch sieht die Vorderseite lange gut aus. Wie ein Tortenstück stapelt man nun das Holz aus der Miete heraus. Als nächtes nimmt man das in die Mitte geworfene Scheitholz. Gelegentlich stürzt auch mal was ein. Schnell bei Seite springen ist da eine gute Idee ;-). Wenn der doppelte Ring gut gestapelt ist, bleibt er auch bis zum Schluß stehen. Am besten ist, wenn es trocken und richtig kalt ist. Dann fällt der Schnee gut vom Scheitholz ab.






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