18.09.2007 | V. Gass aus Appenweier-Urloffen in Baden-Württemberg
Seit 3 Jahren mache ich nun für unseren Schwedenofen Holz aus Selbsterwerb.
Da ich ums Haus rum keinen Platz mehr zur Verfügung hatte, suchte ich im
Internet nach alternativen und stieß auf die Holzmietenseiten.
Ich war sofort angetan von der Vorstellung selbst eine Holzmiete zu bauen
und bei uns im Gartenstück aufzustellen.
Im Wald lagen so geschätzte 13 Ster Holz die ich mit dem Schlepper nach
Hause fuhr und mittels Posch Wippkreissäge zu ca. 25 cm langen
Holzscheiten sägte.
Beim Durchmesser meiner Holzmiete einigte ich mich mit mir selbst auf 3m.
( im nachhinein würden 2,60 auch reichen.)
Wie in der Bauanleitung beschrieben legte ich eine Plastikplane auf den
Boden, und trug mittels Schnur einen Durchmesser von 3 Metern an.
Dann genau nach Bauanleitung die erste äußere Lage quer danach die innere
quer dazu. Nun schichtete ich ca. einen halben Meter Holz auf.
Mit einer flachen breiten Latte klopte ich die Außenseite immer wieder
glatt, und warf lose und ungeordnet Holzscheite zur Stabilität in den
Innenring.
Jeden Abend ca. 3 h und das eine Woche lang und die Miete hatte eine Höhe
von ca. 1,60m. Beim schrägen Dach das nochmals so 0,8m hoch ist, achtete ich
darauf, daß die letze Lage aus flachen Holzscheiten bestand damit das Wasser
besser abläuft.
Alles im allem war es einfacher wie gedacht, und hat einen rießigen Spaß
gemacht. Genauso wie die Kollegen ist es richtig sagen, ist so eine Miete
ein richtiger Hingucker.

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