02.01.2007 | T. Meissner aus Würzburg
Ich habe bislang mein selbstgeworbenes Holz aus dem Stadtwald der Hanglage und Stabilität wegen in Meterlänge aufgesetzt
und es später nach Drittelung und kaminofengerechter Spaltung in eine 6 Raummeter fassende Holzlege weiterverschafft.
Beim Stöbern traf ich Eure Seite und fühlte mich bemüßigt eine kreisrunde Holzmiete im August letzten Jahres nachzubauen.
Über die Stunden habe ich kein Buch geführt, es dürften aber 40 bis 50 gewesen sein, die ich mit Elektrokettensäge, mit
Spaltfix 1250g und 2500g und dem Aufsetzen verbracht habe. Gesägt und gespalten hätte ich früher oder später ohnehin,
das Aufsetzen war halt eine Fleißarbeit, wenn man bedenkt, dass die Scheite dann in den Holzschuppen weiter unten am Haus kommen.
Wahrscheinlich ist es auch die bessere weil luftigere Zwischenlagerung, allerdings habe ich dafür eine Hangterrasse "geopfert".
Nun zur Miete:
Durchmesser 2,50 Meter, Höhe im Mittel ungefähr 1,70 Meter, ausschliesslich Buche aus der Selbstwerbung.
Als Dachüberstand habe ich einen Kranz mit 66er Scheiten aufgesetzt, den Konus mit PE Folie überspannt, mit einem weiteren Ring
aus 66ern beschwert und die überflüssige Folie abgeschnitten. Die Schindelung mit Scheiten erschien mir nicht sinnig, da einerseits
der Wasserlauf nicht wirklich gewährleistet ist, andererseits man die Miete entweder niedriger ausführt oder auf eine Leiter steigen
müsste um die "Dachhaut" zu gestalten.

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