17.06.2008 | A. Lemke aus Selk in Schleswig-Holstein
Ich habe einen Holzvergaser-Ofen und benötige so 20 - 25 Meter Brennholz im Winter. Um den Ofen möglichst optimal zu füllen und mir Arbeit beim
Kleinmachen des Holzes zu ersparen, wählte ich als Scheitlänge 50cm. Schon im Wald hacke ich das Holz von Hand mit einem 3kg-Spalthammer klein.
Spalten muß ich es doch, und der Transport der schweren 50cm-Stammteile wird handlicher. Hier im Wald spalte ich nur das Holz, das sich leicht
spalten läßt, die schwierigen Teile werden zu Hause klein gemacht - da fehlt im Wald dann doch oft die Kraft.
Die Miete lege ich in 3 Meter Durchmesser auf Folie an. Es werden zwei Kränze, ein äußerer und ein innerer Kranz angelegt, wobei beide Kränze nach
außen zuunterst einen Scheit quer gelegt bekommen damit das Gefälle nach innen zeigt. In der Mitte entsteht ein 1 Meter großes Loch, in das alle
Teile, die sich schlecht stapeln lassen, verschwinden. Das ist neben der schönen Optik fast das Beste an einer Miete. Oben lege ich wieder eine
Folie (als Dach) auf die Miete. Die Folie steht etwa 5 - 10cm über und hält den meisten Regen ab. Auf die Folie zum Beschweren kommen dann wieder
dünne, lange Äste. So ist die Miete sturmfest regengesichert. Die Miete auf dem Foto habe ich um einen Baum "gewickelt".

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