24.05.2009 | C. & C.Berner aus Hochheim-Massenheim
Seit einigen Jahren verfolge ich die Aktivtäten auf Ihrer Homepage. Besonders begeistert haben mich die Baumeister der Holzmieten.
Heute möchte ich meinen Nachbau vorstellen. Inspiriert durch die vielen tollen Anregungen auf Ihrer Homepage. Seit 1984 schichte ich mein
Holz auf diese Art zum Trocknen auf, aber noch nie habe ich mich so bemüht wie 2008/09.
Die Miete steht im Garten der Schwiegereltern in Hochheim-Massenheim. Von dort geht es nach zwei Jahren der Trocknung mit Schubkarre in den nahegelegenen Kachelofen.
Die Miete hat einen Durchmesser von 2,8 Meter und ist bis zur Spitze 2,5 Meter hoch. Zwei Mieten werden ein über das andere Jahr in einem Kachelofen und einem
Specksteinofen verfeuert.
Wenn ich richtig gerechnet habe, besteht die Miete aus 8,4 Festmeter Buche u. Eiche. Die prächtigen Bäume mussten wegen der Verkehrssicherung zu Boden. Das Stammholz hat
Revierförster Esser genommen und der Rest ging nach Massenheim.
Da mir in der Vergangenheit durch Schwund beim Trocknen schon einige Male die Miete eingestürzt ist, habe ich mit Dachlatten und Draht eine Sicherung vorgenommen.
Eleganter geht dies mit Stahlspannbändern, wie ich bei Ihnen gesehen habe, aber dafür fehlt mir Werkzeug und das Material.
Jetzt komme ich noch zum Sahnehäubchen, zu den Gardinen. Da ich und meine Frau lieber mit einem Holzspalter als mit einer Nähmaschine arbeiten, wurde extra eine
Näherin aus Mainz angeheuert, der ich hiermit herzlichst danken möchte.
Wenn alle Spaziergänger, die an der Miete vorbei kommen und sich freuen, vielleicht auch Lachen, hat sich die Mühe gelohnt.

Hier sehen Sie eine zufällige Auswahl der uns eingesendeten Holzmieten
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