03.01.2009 | G. Hormes aus Viersen am Niederrhein
Als wir mit mehreren Kollegen gemeinsam ein Waldstück mit Roteichen
gekauft und uns klar wurde, wie viel (stehendes) Holz wir gekauft
hatten, suchte ich nach einer Lösung für die Lagerungsproblematik. So
viel Holz würde die Unterbringungsmöglichkeiten von allen Beteiligten
übersteigen. Nach einer kurzen Suche im Internet wußte ich sofort die
Lösung: eine Holzmiete sollte es werden. Es wurden nunmehr zwei (wer
weiß schon, wann es noch mal Holz gibt?)
Bei dem Holz handelt es sich zu 100% um Roteiche. Die Bäume standen
fast alle noch. Bei Stammdurchmessern bis über 80 cm und Höhen von gut
und gerne bis zu 30 Metern Höhe oft keine leicht zu bewältigende
Aufgabe.
Die linke Miete hat einen Durchmesser von etwa 2,70 m bei einer Höhe
von 2,80 m. Rechts war etwas weniger Platz, so dass etwa 2,60 m
Durchmesser und 2,20 m Höhe befüllt wurden. Bei beiden zusammen gingen
geschätzt anderthalb Festmeter für die Schindeln drauf. Es dürften
insgesamt so etwa 20 Raummeter Eiche sein. Im Wesentlichen wurde alles
mit einem Hydraulikspalter klein gemacht (von Hand geht's allerdings
wesentlich schneller).
Für's Schneiden hielt eine Stihl 180 und für den Transport ein VW T4
Syncro mit Anhänger her (bei den ganz dicken Bäumen waren es zum
Fällen auch schon mal größere Sägen ;-)).
Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht und ein gewisser Stolz
für am linken Niederrhein (Viersen) nahezu unbekannte Bauwerke tun ihr
Übriges. Die genaue Bauzeit ist mir vollkommen unbekannt, war aber,
nicht zuletzt auf Grund der Abdeckung mit selbst geschlagenen
Schindeln, nicht unerheblich - spielte aber keine Rolle.
Hier sehen Sie eine zufällige Auswahl der uns eingesendeten Holzmieten
Eine Holzmiete wird ...
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